Diplomarbeiten 02

hypoThesen | Abschlussjahrgang: UNO | 21 interaktive Projekte im HyperWerk 19. bis 21.03.2002 | Achtung: Besonders lesenswerte Arbeiten wurden rot gekennzeichnet

Urs Beyeler : openJazz

Die Arbeit openJazz untersucht die Bedeutung und neue Möglichkeiten der elektronischen Musik in kooperativen Lern- und Arbeitsumgebungen. Dabei wird der Sound als Vermittlungs- und Kommunikationsmedium wie auch als zu handhabende Datenmenge betrachtet. Ziel der Entwicklung ist eine virtuelle Plattform, welche in der Jazzschule Basel/Abteilung Jazz der Musikhochschule zum Einsatz kommen wird. Download openJazz (PDF)

Roman Bleichenbacher : codecheck.ch/Produktinformationen durch Strichcodes

codecheck.ch verbindet Produktinformationen von Herstellern, Grossverteilern, relevanten Labors, Konsumentenorganisationen und Konsumenten. Die auf den handelsüblichen Produkten aufgedruckten Strichcodenummern sind die Basis, auf der per Internet oder Telefon weiterführende Informationen zugänglich gemacht werden. So können zum Beispiel auch Allergiker für sie wichtige Angaben über ein Produkt abrufen. codecheck.ch soll als ein Ort des fachinternen und öffentlichen Austauschs vorhandene Erkenntnisse transparent machen, einander gegenüberstellen, verknüpfen und kommunizieren.

Igor Brodnik : Assoziationen

Es handelt sich um ein personalisierbares Contentmanagement System auf XML-XSL-Basis. Das assoziative Denken soll unterstützt werden. Die Kommunikation eines dezentralen Teams soll gefördert und erleichtert werden. Da es auf XML basiert, können Dokumente beliebig von anderen XML-fähigen Applikationen wieder verwendet werden, ohne eine Anpassung der Dokumente selbst vornehmen zu müssen. Download Assoziationen (PDF)

Nadine Burri : s’installer

Wir sprechen von smarten Objekten und intelligenten Räumen. Im Innenraum spiegelt sich der Einzug der Technik und auch die Verfassung der Benutzer. Ein Konzept wird erarbeitet, wie neue Beziehungen zwischen Raum, Objekt, Technik und Benutzer definiert werden können. Der Kühlschrank, ein vertrautes Gerät aus dem Haushalt, wird zur Untersuchung herangezogen. Verschiedene Szenarien werden durchgespielt und Testinstallationen vorgenommen. Was für eine Rolle spielen dabei interaktive Medien? Download s_installer (PDF)

Brigitte Grüniger : Stadtentwicklung im Netz

Die aktuelle Stadtplanung bedient sich vor allem im Bereich der Gestaltung weitgehend der Anwendung computergesteuerter Entwurfswerkzeuge. Die Entwicklung der kommunikativen Möglichkeiten, wie sie heute gegeben sind, wird aus dem planerischen Geschehen mehrheitlich ausgeklammert. stadtdialog.ch untersucht die Möglichkeiten der computergestützten Partizipation im Internet. Im virtuellen Raum wird eine Online-Plattform geschaffen: Sie ist Informationskanal, Diskussionsforum und Experimentierfeld aktiver Stadtgestaltung zugleich. Interaktionen und Parallelität der Prozesse erschliessen die neuen Möglichkeiten der Kommunikation und schaffen dabei eine neue Dimension: die Stadt wird als Gestaltungsraum rekonstruiert. Download Stadtentwicklung im Netz (PDF)

Tobias Gsell : CHAMELEON, interaktiver Körper im Raum

CHAMELEON ist ein computergesteuertes Wesen, das mit seinem Umfeld interagiert. Aktion und Bewegung werden durch Farb- und Klangveränderungen sicht- bzw. hörbar gemacht. Der Hauptunterschied zu seinen Artgenossen liegt darin, dass CHAMELEON therapeutische Fähigkeiten hat. Mit dieser experimentellen Arbeit wird die Wirkung interaktiver Raumgestaltung (Licht, Ton) auf das Wohlbefinden psychisch Kranker erforscht. Aber auch moderne und urbane Mitmenschen werden von CHAMELEON’s Fähigkeiten überrascht sein..  Download CHAMELEON (PDF)

Claude Hidber : LAK (Lokale Anonyme Kommunikation)

LIK-LAK (Licht-Informations-Kubus - Lokale Anonyme Kommunikation) Das Projekt LIK-LAK fokussiert den öffentlichen Raum und die urbane Kommunikation, die Idee der Wandzeitung und der Speakers Corner wird zeitgemäss aufgenommen. Der Licht Informations Kubus, im öffentlichen Raum installiert, zeigt ausgewählte Texte an und gibt den Passanten die Möglichkeit, per SMS ihre Gedanken in der Oeffentlichkeit zu positionieren. Dynamisches Licht, in Abhängigkeit zur Oertlichkeit, illuminiert die unmittelbare Umgebung. Das Projekt LIK-LAK ist eine Kollaboration von HyperWerk, co-Lab, Christian Schoch und Moritz Schmid. Download LIK-LAK (PDF)

Wolfgang Hockenjos : copyleft.cc

copyleft.cc diskutiert informiert kuratiert. copyleft.cc ist ein offenes Forum für Künstler, Gestalter, Programmierer, Wissenschaftler, Anwälte, Musiker und Kulturproduzenten, die sich in ihrer Arbeit digitaler und analoger elektronischer Medien bedienen. copyleft.cc setzt sich zum Ziel, in der rechtlichen und ökonomischen Diskussion neue Wege aufzuzeigen, sowie Hinweise auf Veranstaltungen, News und Linklisten anzubieten. Download copyleft.cc (PDF)

Daniel Hug : Wallbration

Ich möchte mittels Audio eine öffentliche Raumsituation gestalten und die Interaktion der Menschen darin reflektieren und stimulieren. Dazu wird ein experimentelles System entwickelt, das zwei öffentliche Räume in eine Art akustische Parallelwelt umsetzt, basierend auf der realen Klangumgebung,die in den verschiedenen Räumen besteht. Der künstliche Klang wird in zwei Wandattrappen gegeben, die in verschiedenen, nicht angrenzenden Räumen stehen und die zwei Seiten derselben Wand repräsentieren. Mittels einfacher Hörvorrichtungen kann der Klang hörbar gemacht werden. Die Besucher können sich einen «Klangavatar» erstellen und in diese Klangwelt «eintreten». Download Wallbration (PDF)

Christoph Knecht : movingID

movingID führt Sie schnell, sicher und ganz persönlich durch den Flughafen Zürich. Mit Hilfe von interaktiven Terminals können Sie sich über Ihren jeweiligen Stand- und Zielort im Flughafen informieren. Betreten Sie die movingID_Box und tauchen Sie ein in die aufregende Welt des Flughafens. Lassen Sie sich von einem neuen interaktiven Leitsystem führen. Sie werden sich nie mehr verirren ! Download movingID (PDF)

Doris Koepfli : LichtBlick

LichtBlick ist eine theoretische und praktische Arbeitsstudie zum Thema Licht im öffentlichen Raum. In praktischer Arbeit werden in Zusammenarbeit mit dem Verein co-Lab in Basel zwei interaktive Lichtinstallationen in der Stadt Basel entwickelt und ausgeführt (Frühling 2002). Die eingesetzten RGB-Lichtmodule reagieren im dynamischen Farbverlauf auf die Internetaktivität der Basler Stadtbevölkerung. Das virtuelle Basel beeinflusst das Nachtbild der realen Stadt. Die theoretische Arbeit umfasst eine Recherche und mögliche Umsetzungsszenarien auf konzeptioneller Ebene. Download LichtBlick (PDF)

Die folgende Arbeit unbedingt lesen: Raphael Perret : Dresscode

Die Installation Dresscode verarbeitet im virtuellen Raum hinterlassene Spuren zu Textil. Bewegungen von zwei Personen werden in digitale Muster übersetzt und kehren als sicht- und fühlbare Materie in den Realraum zurück. Sie sind elektronisch generierte Erinnerung und neue Wirklichkeit zugleich. Meine Diplomarbeit setzt sich mit der Veränderung der Entwurfstätigkeit durch elektronische Medien auseinander und entwickelt dafür ein prototypisches Werkzeug. Download Dresscode (PDF)

Christian Rohner : Interaktivität mit autonomen Systemen

Interaktivität als Dialog zwischen Sender und Empfänger ist im elektronischen Zeitalter trotz aller Behauptungen weitgehend zur Einbahnstrasse verkommen. Die aktuelle Kognitionsforschung jedoch zeigt, dass durch autonome Systeme Interaktion im ursprünglichen Sinne, basierend auf künstlicher Intelligenz, mit den Mitteln der Informationstechnologie möglich wird. In meiner Arbeit habe ich den Stand der Dinge untersucht und die Auswirkungen dieser neuen Möglichkeiten auf das Verhalten der Benutzer analysiert. Sprechen Sie einfach mit meinem Exponat, treten Sie ein in den Dialog. Das Synapsenkino wartet. Download Interaktivität mit autonomen Systemen (PDF)

Konrad Saameli : debate–development through basic technology

Neue Kommunikationstechnologien zur Unterstützung der Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen in der Entwicklungszusammenarbeit. Projekte, andenenverschiedene Partnerorganisationen beteiligt sind, verlangen intensive Kommunikation zwischen den beteiligten Personen. Ich möchte untersuchen, in welchen Phasen der Projektentwicklung oder für welche Aufgabenbereiche die Unterstützung durch neue Kommunikationstechnologien hilfreich sein könnte. Welche speziellen Bedingungen stellt die Arbeit von Entwicklungsorganisationen an ein elektronisches Kommunikationswerkzeug? Download debate development through basic technology (PDF)

Sibylle Schneider : VICO–Virtual Consultant

Vico&Co–Das Wesentliche im Wissensmanagement Wir möchten Ihnen neue Sichtweisen zum Thema Wissensmanagement eröffnen. Wir wollen einen Anstoss geben, dass der Umgang mit Wissen so organisiert werden soll, damit Wissensgemeinschaften–also auch Sie–nachhaltig gefördert werden. Engagierte Wissensträger haben sich für Vico&Co eingesetzt und stellen Ihnen ihren Erfahrungsschatz als Statement zur Verfügung. «All that brains can know has been synthesized within themselves, in the form of hypotheses about the world and the outcome of their own tests of the hypotheses …»  Download VICO–Virtual Consultant Vico&Co–Das Wesentliche im Wissensmanagement (PDF)

Markus Schnell : Traummedien/Medienträume

Mit einer Münze, einem Wunsch und der Hoffnung auf Erfüllung begibt man sich zu einem Wunschbrunnen, wirft eine Münze hinein und wünscht sich leise sein Begehren. Dieser Brauch vollzieht sich in verschiedenen Kulturen schon seit langer Zeit immer nach dem gleichen Schema. Ich möchte dieses rituelle Ereignis mit neuen Medien vereinen und so eine sinnliche Verknüpfung mit neuen Technologien schaffen. Von Ende Februar bis Ende März kann am Pisoni-Brunnen auf dem Basler Münster gewünscht und geträumt werden. Download Traummedien/Medienträume (PDF)

Sebastian Schnorf : Interaktion im Onlinejournalismus

Welche Möglichkeiten bestehen, das Zusammenspiel zwischen Redaktion, Publikum und Inhalt mittels Online–Medien zu verbessern? Die Diplomarbeit beinhaltet einen schriftlichen Bericht über den aktuellen Wissensstand und erläutert bestehende erfolgreiche Beispiele. In einem Projektkonzept für ein Jugendmagazin werden neue Interaktionsmodelle aufgezeigt und ansatzweise praktisch umgesetzt. Download Interaktion im Onlinejournalismus (PDF)

Philip Stuber : inKa/interaktive Kampagnen

inKa stellt die Umwelt mit einem interaktiven Spiel ins Zentrum. Hier werden Wissen über die Umwelt, gute Zusammenarbeit und Medienkompetenz zu Musik. Das Spiel kann für Umweltkampagnen und allgemeine Umweltbildung mit Jugendlichen von 14 bis 20 Jahren eingesetzt werden. Download inKa/interaktive Kampagnen (PDF)

Die folgende Arbeit unbedingt lesen: Benedikt Voegtli : Augmented Chemistry

Elements ist eine Anwendung, mit der interessierte Laien etwas über die Welt der Atome erfahren können, indem sie über ein haptisches Interface dreidimensionale Atom-Modelle betrachten und diese nach dem Baukasten-Prinzip zu einfachen Molekül-Modellen zusammensetzen. Anhand dieses einfachen Beispiels wird Interaktivität mit Hilfe eines erweiterten Spiegelbilds in unsere natürliche Umgebung integriert. Die dargestellten Computermodelle werden durch bedruckte Karten und Würfel repräsentiert und können frei bewegt werden. Download Augmented Chemistry (PDF)

Nikola Wittmer : Kommunikationsstrukturen und Firmenkultur

Aufbauend auf meinen Erfahrungen mit der Analyse der Kommunikationsstrukturen eines Unternehmens und dem Studium von Fachliteratur, entwickle ich das Konzept für einen Workshop für angehende Interaktionsleiterinnen und -leiter. Der Workshop stellt Werkzeuge für den analytischen Teil eines Beratungsprozesses zur Verfügung und sensibilisiert für Schwierigkeiten, die in einem solchen Prozess auftauchen können. Die Workshop-Teilnehmerinnen und -teilnehmer setzen sich mit der Rolle auseinander, die sie in einem solchen Prozess als beratende Person einnehmen.
Download Kommunikationsstrukturen und Firmenkultur (PDF)

Markus Würgler : virtual-affairs.ch

www.virtual-affairs.ch ist ein Workshopangebot für Jugendliche. Es macht den Umgang mit digitalen Neuen Medien zum Thema und sucht gemeinsam mit den TeilnehmerInnen nach sinnvollen Verhaltensstrategien. www.virtual-affairs.ch fördert die selbständige Mediennutzung und regt zu einem bewussten, offenen Umgang mit Neuen Medien an. Gemeinsam mit Jugendlichen werden Problemfelder thematisiert und Lösungsansätze gesucht. Das Ziel von www.virtual-affairs.ch ist, digitale Neue Medien, im Bewusstsein eigener Motive und Interessen, auf eine reflexive und bewertende Weise einsetzen zu können. Download virtual-affairs.ch (PDF)

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