Das Ausstellungsprojekt „a second of a life“ repräsentiert die fotografische Auseinandersetzung mit der medial vermittelten stereotypen Vorstellung des Kontinents Afrika und dem in Mocambique, Maputo wahrgenommenen Bild.
Konfrontiert mit den aus TV und Zeitungen übernommenen Vorstellungen eines Landes welches sich auf der südlichen Hemisphäre befindet und den in Maputo vorgefundenen Realitäten, welche sich aus Gegensätzen wie Arm und Reich, Hoffnung und Gleichgültigkeit, Fortschritt und Stagnation zusammenfügte verwendete ich die Fotokamera als Medium zur Dokumentation und Verarbeitung des Neuen und Unbekannten. Die Fotografie als sprachunabhängige Kommunikationsbasis um sich einer anderen Kultur zu nähern, Eindrücke festzuhalten und zu verarbeiten,.
Die digitale Fotografie ermöglicht es, jede gewünschte Sekunde bildlich festzuhalten und die Vergangenheit in der Zukunft griffbereit zu haben; Fremde, neue Orte und Begebenheiten ins Bekannte und alltägliche zu transportieren, keinen Augen-Blick zu vergessen, kein Motiv auszulassen.
Dabei wird man unmittelbar mit der Frage des „fotografierend Reisen oder reisend fotografieren“ konfrontiert.
Sich bereits in der Zukunft befinden oder durch Fotografie vor Ort die Wahrnehmung schärfen?
Die Fotokamera als sprachunabhängiges Medium der Annäherung oder als sichtbares Zeichen von westlichem Wohlstand und unüberwindbare Barriere?
Link: www.camacameleon.com