In diesem Design-Workshop mit Veredelungsstoffen der Gastronomie ging es um die Realisation einer gestalterischen Innovation, die – vor dem Hintergrund des Experiments mit allen Sinnen – vor allem auch die eloquente Ausformulierung bzw. die „Gestaltungssprache“ als solche bedachte und anhand der Begriffe „Natur“ und „Süssheit“ das finale Produkt reflektierte.

Die Studierenden des Instituts HyperWerk durchliefen während des zweiwöchigen Workshops mehrere Phasen; von der intensiven Recherche und Besprechung des Vorhabens mit Alex Silber und Wenche Schmid, über die Umsetzung und Produktion in Wencke Schmids Werkstatt und der anschliessenden Vorbereitung und des Einstudierens des performativen Präsentationsteils mit Alex Silber. Die Abschlusspräsentation am Freitag wurde öffentlich abgehalten und konnte nebst den Workshop TeilnehmerInnen einige interessierte, auch externe Besucher anlocken.
Für die Studierenden stellten sich dabei Fragen wie: Wie kann etwas an sich Überflüssiges (Sweetness) zu einer relevanten Aussage gelangen? Weshalb soll das Design an den Nachtisch erinnern (Dessert)? Muss das Produkt inkorporiert (ja – gegessen!) werden, um als verdaubare Botschaft ein spezifisches Zielpublikum (Kundschaft) zu überzeugen?
Ziel des Workshops war, eine neue Gestaltungssprache kennen zu lernen, um Gedanken / Ideen / Konzepte anders darstellen zu können, das Ausformen bis hin zur Präsentationsform zu konzipieren und durchführen zu lernen, … mit Freude und Genuss!
Dozenten: Alex Silber und Wencke Schmid
Orte: HyperWerk und Werkstatt http://www.wenckeschmid.ch
Dauer: 1. bis 12. März 2010
Präsentation: Freitag, 12. März 2010 im HyperWerk