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Prozessdokumentation Glory Hazel

gloryhazel3-1gloryhazel2-1Wie kann der Release eines Pornofilms, mit zusätzlicher Stripshow, unverkrampft, interessant und nicht billig oder obszön dokumentiert werden?
Glory Hazel ist ein Label welches sich ästhetisch anspruchsvoll und andersartig dem Thema Pornographie widmet. Mit dem Label versuchen die Designerin Sandra Lichtenstern und die Innenarchitektin Sabine Fischer eine neue Herangehensweise zur Pornographie. Sie fragten sich wieso Designer sich so selten an das Thema Pornographie heranwagen und versuchen mit der DVD «Pornographical Remix Vol. 1-3» Designkriterien auf Pornofilm anzuwenden.

Dazu haben sie aus unzähligen 70er Jahre Pornos drei Filme zusammengeschnitten. Im Cabaret Voltaire wurden die Filme an einer Release Party vorgestellt. Auch mit diesem Anlass versuchten sie nicht einfach dem Pornoklischee zu entsprechen, sondern mit einer andersartigen Stripshow das Publikum auf den Film neugierig zu machen. Den Abend habe ich fotografisch und filmisch dokumentiert und versuchte hier der Fragestellung wie man eine Stripshow unverkrampft und nicht voyeuristisch dokumentieren kann nachzugehen.

In einem weiteren Schritt ging ich desweiteren der Frage nach, wie ich die nun eingefangenen Bilder bearbeiten und eine Abstraktion erreichen kann. Diese Abstraktion versuche ich mit Fotoillustrationen zu erreichen, welche die Bilder verändern,  nicht aber deren Sinn.

Sie sollen an die 70er Jahre erinnern, mit ihrer Farbigkeit, Üppigkeit und durch das Einsetzen von verschiedenen Rastern. Eine zusätzliche Tiefe erhalten sie ausgedruckt durch die Haptik der unterschiedlich verwendeten Papiere.

Arbeit von: Johanna Mehrtens, UNDICI

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