Im Workshop “Let’s d0 it in China” haben wir zwei Schaltungen für unsere erste chinesische Testproduktion erarbeitet. Daneben haben wir noch einen Einstieg in die Simulationssoftware Yenka und das PCB-Layout-Tool Eagle erfahren und uns den Umgang mit einem Picaxe-Mikroprozessor angeeignet. Ebenfalls mussten wir die Vorgabe der Workshopleitung (Frank Fietzek und Mischa Schaub) beachten, nicht mehr als 10 Franken pro bestücktes Board auszugeben, bei einer Kleinauflage von 30 Stück.
Unsere Entwürfe werden jetzt nach China geschickt, um dort produziert zu werden. Im abschliessenden Workshop des laufenden Moduls solve&produce! werden dann die Schaltungen zu Versuchen mit intelligentem Schwarmverhalten eingesetzt.
Geplant wird ebenfalls, unsere Entwürfe zusammen mit unseren Anwendungsentwürfen zu vertreiben in einem eigenen Webshop oder via einen kommerziellen Vertreiber. Mal schauen, wie weit wir damit noch kommen…
Das erste gezeigte Board wurde mit Infrarot In und Out ausgestattet, wobei es auch noch mit seinem zweifränkigen programmierbaren Mikroprozessor zwei Servomotoren ansteuern kann. Das Board wurde als universelle Kommunikationsschnittstelle mit Infrarot, serieller Schnittstelle und Servomotor-Steckplätzen konzipiert.
Die beiden Motoren des EULE8-Boards können jeweils die Drehrichtung ändern, somit ist er voll steuerungsfähig. Das EULE8-Board reagiert und verfolgt Licht im linken und rechten Blickfeld mittels LDR. Am hinteren Ende leuchtet eine LED. Werden mehrere EULE8-Board eingesetzt, entsteht ein autonomes Schwarmverhalten. So vermag beispielsweise ein Board ein anderes, angezogen durch das LED-Licht, zu verfolgen.
